Anexia-Tigerladies: Achtbares Abschneiden in Linz!

V.l.n.r: Hintere Reihe: Mirzeta Babajic, Angelika Podesser, Julia Nowak, Barbara Präg, Regina Menzinger, Gabriella Koltai. Vorne: Rebecca Eder, Ramona Kogler, Carmen Werni, Nadine Schüttenkopf. Ganz vorne: Julia Holzer

Beim Ligafinale der österreichischen Staatsmeisterschaft war es so weit, erstmals reisten die Tigerladies völlig auf sich alleine gestellt zu einem ÖRV-Turnier an. Es sollte sich als gute Idee erweisen, beim nicht zur ÖM zählenden "Barbarians-Turnier" teilzunehmen.

Nur Rebecca Eder hatte bislang Erfahrung im olympischen Großfeld-7s (in Italien wird Kleinfeld gespielt), für Angelika Podesser & Julia Nowak war es überhaupt das erste Spiel. Nadine Schüttenkopf stand erst einmal in Italien auf dem Platz. Dagegen wirkten Julia Holzer, Carmen Werni & Ramona Kogler ja fast schon als Routiniers, weil sie im Frühjahr regelmäßig für die Walküren aus Tarvis aufliefen....

Mit nur genau 7 Spielerinnen ist es natürlich schwierig ein langes Turnier zu bestreiten. Nachdem es um keine Punkte ging, waren die Regeln nicht ganz so streng, Innsbruck-Trainerin Laura Wunsch stellte uns mit Barbara Präg & Gabriella Koltai zwei "Leihspielerinnen" zur Verfügung, die Spielpraxis sammeln sollten. Die bekamen sie in den nächsten 4 Spielen reichlich.

Mit Zagreb wartete gleich der Turnierfavorit auf die Kärntnerinnen. Sie hielten wacker dagegen, konnten aber nicht verhindern, dass die sehr ballsicheren Kroatinnen die Abwehrreihen immer wieder durchbrechen konnten. Zweimal waren die Tigerinnen selbst in aussichtsreicher Position vor dem Malfeld, Punkte wollten keine gelingen. Es sollte aber das einzige Spiel ohne Punkte bleiben. Endstand 0:34.

Im zweiten Spiel ging es gegen die Spartaninnen aus Melk an den Start. Die Niederösterreicherinnen stellten eine komplett neue Truppe auf, haben sich zwischendurch de facto aufgelöst und das Comeback geschafft. Gegen diesen Gegner gingen die Tigerinnen durch Nadine Schüttenkopf erstmals in Führung. Lange Zeit war das Spiel umkämpft und offen, einen möglichen Ausbau der Führung vergaben die Kärntnerinnen. Letztlich ging Melk effizienter mit den Chancen um, drehte das Spiel zu ihren Gunsten. Es ging 5:20 aus. 

Im dritten Spiel gegen Donau C gab es dann den ersten Sieg! Das Spiel war nichts für schwache Nerven, auf beiden Seiten vergaben die Mädchen zahlreiche Chancen, aber Julia Holzer nach einem Freekick aus kurzer Distanz & Carmen Werni gegen zwei Gegnerinnen sorgten diesmal für das nötige Übergewicht. Es war der erste Sieg (10:5) bei einem vom ÖRV gehosteten Turnier mit einer reinen Klagenfurter Truppe.

Die gleichen Gegnerinnen warteten auch im vierten und abschließenden Spiel auf die Tigerinnen. Nadine Schüttenkopf sorgte wieder für die Kärntner Führung, die Kräfte ließen aber rapide nach, die Wienerinnen erwiesen sich als etwas ökonomischer in der Spielanlage. So ging die Führung bis zur Pause noch knapp verloren- im zweiten Durchgang waren die Klagenfurterinnen stehend k.o. und sehnten sich den Schlusspfiff herbei, wie sie nach dem Spiel unumwunden zugaben. Donau gewinnt 29:5. 

Die Turnierteilnahme wird aber von allen als voller Erfolg gewertet. Trainer Jürgen Knopper: "Das komplette Chaos blieb aus, einige Laufwege aus den letzten Trainingseinheiten wurden auf den Platz gebracht. Jedes Mädchen hatte seine Erfolgserlebnisse und wir wissen ungefähr wo wir im innerösterreichischen Vergleich stehen." Premieren: Julia Holzer & Nadine Schüttenkopf scorten ihre ersten Tries. 

Nachdem die Herrensaison noch nicht vorbei ist, trainieren die Tigerinnen an deren Terminen trotz Saisonende bis in den Juli hinein . "Wir wollen noch das eine oder andere neue Mädchen in die Mannschaft integrieren, uns noch jetzt ein bisschen verbreitern", so die hochmotivierte Kapitänin Ramona Kogler. "Vielleicht finden wir ja noch einen Termin und Gegnerinnen für Freundschaftsspiele." Ebenfalls mit in Linz dabei waren die wieder ins Training eingestiegene Josi Grgic und die beiden verletzten Regina Menzinger & Mirzeta Babajic. Letztere hat nun ihren OP-Termin erhalten, verspricht: "Ich werde hart dafür arbeiten, so schnell wie möglich zurück zu kommen."

 

   

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